AngriBa 27.06.-29.06.2025

Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder mit dem Stamm Siegfried von Xanten aus Bruchhausen-Vilsen am Surfsee zum AngriBa (Angrillen + Baden) getroffen. Wie im letzten Sommer hatten wir hier die Möglichkeit, von einem Mitglied des dort ansässigen Vereins das Surfen nähergebracht zu bekommen.

Glücklicherweise war uns das Wetter dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes auch wohlgesonnener. Am Freitag reisten wir abends an und bauten zunächst unsere Zelte auf. Danach haben wir gegrillt und einen gemütlichen Abend zusammen verbracht.

Den nächsten Morgen starteten wir mit einer Andacht und natürlich dem Frühstück. Bis wir mit dem Surfen loslegten, konnten wir uns die Zeit gut mit diversen Spielen vertreiben, zum Beispiel konnten wir wie im letzten Jahr den Beachvolleyballplatz vor Ort nutzen.

Auf dem Programm stand dieses Mal auch ein kleiner Kurs in Jugendsprache, spontan organisiert und durchgeführt von einem Mitglied der SVXer. Bedingt durch unsere umfangreiche Altersspanne sind bei sämtlichen Aktivitäten immer auch einige ältere Semester vertreten, die bereits über 30 Lenze zählen. Durch die sprachliche Auffrischung ist nun eine einfachere Kommunikation untereinander möglich. 😉

Beim Surfen selbst gaben wir wieder alles, um auf dem Brett zu bleiben und dabei auch noch halbwegs so zu wirken, als wüssten wir, was wir tun. Einige von uns zeigten dabei deutlich mehr Potenzial als andere, wir hatten aber alle viel Spaß und sind einer Wiederholung im nächsten Jahr nicht abgeneigt.

Am Abend wurde es dann feierlich: Die Aufnahme unseres Stammesführers in den Stand des Spähers stand an. Dazu wanderten wir, ausgestattet mit Fackeln, ein Stück um den See herum, bis wir eine geeignete Stelle erreichten. Zu einer solchen Aufnahme gehört nicht nur das Singen von Liedern, sondern immer auch das Pfadfinderversprechen des jeweiligen Standes, in den die Person aufgenommen wird. Am Ende der Zeremonie taufte sich unser Stammesführer im Prinzip selbst, indem er in den See lief und untertauchte (bevor er hineingeschmissen werden konnte).

Anschließend kehrten wir zum Lagerfeuer zurück und hatten dort bei Tschai, Gitarrenmusik und Keksen noch einen schönen Abend zusammen. Am nächsten Morgen kümmerten wir uns dann darum, unsere Zelte abzubauen und den Platz sauber und ordentlich zu hinterlassen. Nach dem Frühstück brachen wir dann zurück nach Hause auf.

Bericht: Ali

Bilder: Misi, Kiki